Übrigens...

Entschlossenheit und kluge Entscheidungen …

… haben nach neurobiologischen und psychologischen Erkenntnissen nichts mit besonderer Anstrengung zu tun. Die üblichen Ermunterungen „Reiß Dich doch zusammen!“ oder „Gib Dir einen Ruck!“ helfen uns nicht beim Erreichen unserer Ziele.

Was wir stattdessen brauchen, ist eine Übereinstimmung unserer zwei inneren Bewertungssysteme: des rationalen Denkens und des emotionalen Erfahrungsgedächtnisses (häufig Intuition genannt).

Die Hirnforschung kann die Intuition heute erklären:
Sie arbeitet blitzschnell - innerhalb von 200 Millisekunden entscheidet sich ein evolutionär uralter Teil unseres Gehirns zwischen „gefällt mir“ und „gefällt mir nicht“. Diese Bewertung macht sich bemerkbar durch „somatische Marker“ (Soma ist das griechische Wort für Körper), wie z.B. „Schmetterlinge im Bauch“, Druckgefühl in der Brust, Klumpen im Magen.

Nur wenn unsere vernunftbasierten Entschlüsse (Z.B. mehr Sport treiben, weniger rauchen, NEIN sagen) und unser emotionales Bewertungssystem übereinstimmen, werden wir unsere Vorsätze auch umsetzen, kluge Entscheidungen treffen oder das NEIN glaubwürdig vermitteln.

Dieses Wissen fordert uns auf, die eigenen somatischen Marker besser wahrnehmen zu lernen.
Sind in Situationen oder bei Entscheidungen unsere somatischen Marker und die Vernunft nicht im Einklang oder sogar in heftigen Widerspruch, sollten wir dies ernst nehmen und Methoden anwenden, dass wir beide – Vernunft und emotionales Erfahrungsgedächtnis – in ein Boot holen, um wirklich handlungsfähig zu sein und kluge Entscheidungen treffen zu können.


Die Methoden dazu lernen Sie in unseren Seminaren.


Das Hebb‘sche Gesetz...


... sorgt dafür, dass wir blitzschnell und gezielt unsere Souveränität wiedererlangen können.

 

In einem Moment des Erfolgs und Glücks hält unser Organismus alle Eindrücke fest: die Gedanken, innere Bilder, den speziellen Geruch in der Situation, unsere siegesgewisse Körperspannung und –haltung, die Erfolgsgefühle, Farben und Geräusche.
Mit den beiden stärksten Komponenten können wir – mit ein bisschen Übung – in jeder Situation dieses ganze Netzwerk wieder aktivieren:
Wir nehmen eine vergleichbare Körperhaltung ein, rufen die Bilder für unser inneres Auge erneut auf und erleben die damit verbundene Souveränität, spüren die Sicherheit, kraftvoll die aktuelle Herausforderung angehen zu können.

 

Hebb’sches Gesetz: (Nerven-)Zellen, die miteinander feuern, vernetzen sich – vernetzte Zellen feuern miteinander.

(Donald O. Hebb, Formulierung nach Manfred Spitzer)